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8702 Zollikon

Anne-Kathrin Müller-Lechner


Kontakt:
Telefon044 559 41 41
E-Mail:ak.mueller-lechner(at)casa-vitale.ch

Name: Anne-Kathrin Müller-Lechner, Praktische Ärztin FMH
Angebot:

  • Darmgesundheit
  • Mikronährstoffmedizin (Orthomolekulare Medizin)
  • Ernährungsmedizinische Beratung (epigenetisches Ernährungskonzept)
  • Herzratenvariabilitätsmessung

Termine: Nach Vereinbarung (Montags geschlossen)

Ausbildung

  • Studium der Ernährungslehre in Hamburg
  • Medizinstudium in Berlin
  • schulmedizinische Weiterbildung
    • Kardiologie (Auguste Viktoria Krankenhaus, Berlin)
    • Allgemein Innere Medizin (St. Marienhospital, Vechta (D))
    • Radio-Onkologie (Universitätsspital Zürich)
    • Medizinische Onkologie (Kantonsspital Winterthur)
    • Blutspendezentrum Zürich
  • Ausbildung in der Orthomolekularen Medizin in Prävention und Therapie
    • Akademie für Mikronährstoffmedizin, Uwe Gröber, Essen (D)
    • Stiftung für Gesundheit und Umwelt, Kreuzlingen
  • Ausbildung zur epigenetischen Ernährungsberaterin (EPIkonzept®)
  • Ausbildung zur diplomierten Fachberaterin für Darmgesundheit (Deutsche Gesellschaft für Probiotische Medizin)

Darmgesundheit

Unsere Gesundheit beginnt im Darm

Diese Erkenntnis ist so alt wie die Medizin selbst. Bereits in den 4000 Jahre alten Schriften ayurvedischer Heilkundiger wird der Darm als das Zentrum des Wohlbefindens beschrieben. Und die moderne Wissenschaft bestätigt diese Einsicht! Nur wenn die Verdauung gut funktioniert, fühlen wir uns rundherum wohl.

Der Darm beherbergt rund 80 Prozent unseres Immunsystems und entscheidet somit ganz wesentlich darüber, ob wir gesund sind und bleiben oder eben nicht. Aus der aufgenommenen Nahrung erzeugt unsere Darmflora Vitamine und Enzyme, sie neutralisiert aber auch schädliche Stoffe, die wir täglich zu uns nehmen und auch körpereigene Schadstoffe. Ungefähr 40'000 Bakterienarten können unseren Darm respektive die Darmschleimhaut besiedeln, wobei in jedem Menschen nur etwa 500 unterschiedliche Arten angesiedelt sind. Diese Bakterien leben in einem biologischen Gleichgewicht, steuern durch ein ausgeklügeltes Zusammenspiel den Großteil aller Stoffwechselvorgänge in unserem Körper.

Dieses Bakteriengleichgewicht kann durch verschiedene Faktoren gestört werden, wie z.B. Antibiotika,  Abführmittel, Fehlernährung (u.a. erhöhter Zuckerkonsum). Es kommt zu Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Bauchkrämpfen oder Nahrungsmittelunverträglich-keiten. Selbst darmuntypische Erkrankungen wie z.B. Allergien, Neurodermitis, Migräne sowie Müdigkeit, Infektanfälligkeit und Stress hängen häufig mit einer Fehlbesiedlung des Darmes zusammen.

Oft ist eine Stuhluntersuchung nötig, bei der die Stuhlflora, die Verdauungsleistung und der Zustand der Darmschleimhaut beurteilt werden. Diese Analyse erlaubt einen gezielten Einsatz moderner Prä- und Probiotika, verschiedener Mikronährstoffe sowie ernährungstherapeutische Massnahmen.

 

Artikel im Zolliker Boten, 2. April 2015

Schlanke Menschen haben oft eine andere Darmflora als Übergewichtige

Manche Menschen scheinen tatsächlich einen besseren Stoffwechsel zu haben als andere. Wenn zwei Menschem dieselbe Menge an Kalorien zu sich nehmen, bedeutet das noch lange nicht, dass sie auch gleich viel Gewicht haben. Beim Übergewicht kann eine bestimmte Bakterienart, die Firmicutes (= "Dickmacherbakterien") überwiegen. Sie holen aus jedem Stück Brot die letzte Kalorie heraus, um sie in Form von Fettpolstern für "Notzeiten" zu speichern.Wenn jemand hingegen mehr Bakteroidetes (="Schlankmacherbakterien") hat, wird Zucker aktiv aus dem Darm mit dem Stuhl abtransportiert.

Häufig ist eine Stuhluntersuchung notwendig, um ein derartiges Bakterienungleichgewicht festzustellen. Durch die richtige Kombination aus Pro- und Präbiotika können die schlechten Bakterien verdrängt und die guten vermehrt werden. Somit kann das Gleichgewicht wieder hergestellt werden. Dies ist neben der Ernährungsumstellung, Anregung des Stoffwechsels und Bewegung ein wichtiger Bestandteil eines Gesamtkonzeptes zur Regulierung des Gewichtes.

Selbst darmuntypische Erkrankungen wie z.B Allergien, Neurodermitis, Migräne sowie Müdigkeit, Infektanfälligkeit und Stress hängen häufig mit einer Fehlbesiedlung des Darmes zusammen.

Auch hier kommen die modernen Probiotika zum gezielten Einsatz.

 

Mikronährstoffmedizin, Orthomolekulare Medizin (OM)

Das Ziel der Mikronährstoffmedizin bzw. der orthomolekularen Medizin ist die optimale Versorgung des Körpers mit lebenswichtigen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, essentiellen Fettsäuren, Aminosäuren und anderen Mikronährstoffen zur Steigerung der körperlichen Vitalität, Abwehrkraft und Regenerationsfähigkeit.

Die orthomolekulare Medizin basiert auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Biochemie, der Ernährungswissenschaft, der Pharmakologie, der Physiologie und der Immunologie. Als eigener Therapiezweig der Medizin wurde die orthomolekulare Medizin in den 1960er Jahren durch den zweifachen Nobelpreisträger Linus Pauling eingeführt. Er selbst definierte die orthomolekulare Medizin wie folgt:

"Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderungen der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden sind und für die Gesundheit erforderlich sind."

Durch einseitige Ernährung, ungesunde Lebensweise ( z.B. Alkohol, Nikotin), Erkrankungen, Medikamenteneinnahme, Elektrosmog, Stress, Umweltschadstoffe und Extrembelastungen entsteht eine Unterversorgung bzw. eine Dysbalance von bestimmten Mikronährstoffen.

Der individuelle Mikronährstoffbedarf lässt sich anhand von Symptomen (z.B. Appetitslosigkeit, Müdigkeit, allgemeine Schwäche, Lern-und Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Nervosität, erhöhte Infekt- und Stressanfälligkeit), Blut-, Speichel- und Urinanalysen sowie ergänzenden Analysemethoden (z.B. HRV, Herzratenvariabilitätsmessung) bestimmen.

Die gezielte individuelle Verabreichung von Mikronährstoffen sorgt für eine optimale Versorgung, entweder als alleinigen Einsatz oder in Kombination mit anderen schulmedizinischen und naturheilkundlichen Methoden. Oft können gängige nebenwirkungsreiche Medikamente reduziert oder gar vermieden werden. Zudem verursachen zahlreiche Medikamente Mikronährstoffdefizite (z.B. Co-Enzym Q10-Mangel durch Statine).

Der Einsatz von Mikronährstoffen ersetzt nicht eine gesunde, vollwertige und ausgewogene Ernährung. Die Mikronährstoffe werden je nach Indikation präventiv oder therapeutisch angewandt.

Einsatzgebiete der Mikronährstoffmedizin:

  • Verbesserung der Vitalität und Leistungsfähigkeit z. B.
    Fitness im Alltag, Fitness im Alter, Leistungssport
  • Herz- Kreislauf- Erkrankungen z.B.
    Zustand nach Herzinfarkt oder Schlaganfall, Hypertonus, Herzrhythmusstörungen, Arteriosklerose, Herzinsuffizienz
  • Neurologische Erkrankungen z.B.
    Morbus Alzheimer, Demenz, Depression, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose
  • Hauterkrankungen z.B.
    Akne, Neurodermitis, Psoriasis ( Schuppenflechte), Herpes
  • Allergische und entzündliche Erkrankungen z.B.
    Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Allergische Rhinitis, Sinusitis
  • Rheumatische Erkrankungen z.B.
    Arthritis, Arthrosen, Morbus Bechterew, Rheuma
  • Chronische Darmerkrankungen z.B.
    Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
  • Augenerkrankungen z.B.
    Maculadegeneration, Grauer Star
  • Urologische Erkrankungen z.B.
    Potenzstörungen, Infertilität, rezidivierende Harnwegsinfekte
  • Gynäkologische Erkrankungen z.B.
    Wechseljahressymptome, Prämenstruelles Syndrom
  • Ernährungsbedingte Erkrankungen z.B.
    Diabetes mellitus Typ 2, Übergewicht, Insulinresistenz, Fettstoffwechselstörung
  • Krebserkrankungen 
  • Sowie bei:
    Schilddrüsenerkrankungen, Osteoporose, Migräne, Wundheilungsstörungen, Haarausfall, Immunschwäche, chronisches Müdigkeitssyndrom, Stress, ADHS, Burn-out, Parodontose, Erkältung, Fibromyalgie

Epigenetisches Ernährungskonzept (EPIkonzept®)

Das EPIkonzept® wird zur Prävention und Therapie von Erkrankungen eingesetzt, die mit einer Störung des Energiestoffwechsels einhergehen. Bei diesen Krankheiten ist die Energiestoffwechsel stark eingeschränkt. Das EPIkonzept® aktiviert die für den Energiestoffwechsel erforderlichen Faktoren und normalisiert den Stoffwechsel des Körpers. Ein gesunder Energiestoffwechsel ist Voraussetzung für nachhaltige Gesundheit, für die innere Balance, für Vitalität und für Leistungsfähigkeit. 

Das EPIkonzept® ist ein natürliches, wissenschaftlich fundiertes epigenetisches Gesundheitskonzept. Zum EPIkonzept® gehören:

  • Individuelle, ernährungsmedizinische Beratung
  • Einsatz von Ergänzungsnahrungen (epigenosan® und epigenosan vital®)
  • Individuelles Bewegungsprogramm (u.a. mittels epivibration®)
  • Stressabbau über Biofeedback, denn Stress ist ein wichtiger Faktor für Übergewicht
  • Regelmässige therapeutische Begleitung 

Indikationen sind:

  • Übergewicht
  • Insulinresistenz
  • Metabolisches Syndrom
  • Fettleber
  • Diabetes mellitus Typ 2

Herzratenvariabilitätsmessung

Die Herzratenvariabilität (HRV) ist die Bestimmung des individuellen Stressprofils durch eine 24-Stundenmessung. Mit Hilfe der HRV lässt sich die Anpassungsfähigkeit des Herzens an äussere und innere Einflüsse beurteilen.

Die Stressresistenz ist umso ausgeprägter, je grösser die Variabilität der Herzschläge ist. Umgekehrt gilt: Je gleichmässiger die zeitlichen Abstände zwischen den Herzschlägen sind, umso mehr Stress erfährt das Herz.

In der Auswertung der HRV-Messung sieht man, wann das Herz und der gesamte Organismus unter Stress standen. Man erhält wichtige Informationen über persönliche Leistungsspitzen, über das Verhältnis von Anspannungs- und Erholungsphasen sowie über die Qualität des Schlafes.

Das HRV-Profil kann u.a. mit einer gezielten individuellen Gabe von Mikronährstoffen positiv beeinflusst werden.